Mo, 15:22 Uhr
16.02.2026
Abgeorndete zu Gast bei der SWG Mühlhausen
Starker Partner fürs Wohnen
Die Landtagsabgeordneten Anja Müller und Sascha Bilay (beide Linke) besuchten die Städtische Wohnungsgesellschaft zu einem Informationsaustausch über aktuelle Bauprojekte und die zukünftige Stadtentwicklung in Mühlhausen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich die Stadt sozial gerecht und zugleich zukunftsfähig weiterentwickeln kann...
Die SWG Mühlhausen zeigt eindrucksvoll, dass kommunale Wohnungsunternehmen starke Partner für soziales und zukunftsfähiges Wohnen sind. Nachhaltige Investitionen, digitale Planung und verantwortungsvolle Stadtentwicklung gehören zusammen. Genau diesen Weg müssen wir in Thüringen weiter stärken, erklärt Anja Müller (Sprecherin für Wohnen).
Besonders beeindruckt zeigten sich die Abgeordneten vom nachhaltigen Rückbauprojekt Birkenpark. Statt leerstehenden Wohnraum einfach sich selbst zu überlassen, setzt die SWG auf einen ökologisch verantwortungsvollen Stadtumbau. Materialien werden systematisch getrennt, wiederverwertet und in den Stoffkreislauf zurückgeführt. Gleichzeitig entsteht durch Entsiegelung und Neugestaltung mehr Grünfläche, was das Mikroklima verbessert und die Lebensqualität im Quartier erhöht. Das Projekt steht beispielhaft für eine Stadtentwicklung, die Ressourcen schont, Flächen neu denkt und langfristig auf Nachhaltigkeit statt kurzfristiger Lösungen setzt.
Im Gespräch machte die SWG deutlich, dass gute Planung, Qualität und moderne Bauweise der richtige Weg sind, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Für die Abgeordneten ist das eine Bestätigung: Mit ihrem Gesetzentwurf für soziales Wohnen im Thüringer Landtag liegt die Linksfraktion richtig. Wohnraum entsteht nicht durch das Absenken von Standards, sondern durch intelligente Nutzung, Sanierung und Umnutzung bestehender Gebäude.
Kritisch sehen Müller und Bilay die aktuellen Überlegungen der Landesregierung, beim Wohnstandard zu sparen. Dünnere Wände und geringere energetische Qualität würden langfristig höhere Kosten bei Strom und Heizung verursachen – ausgerechnet für Familien und Rentnerinnen und Rentner. Die SWG Mühlhausen zeigt dagegen, dass Effizienz, Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung zusammen gedacht werden können.
Während des Besuchs wurde zudem das Barrierereduzierungsprogramm des Landes thematisiert. Die SWG schilderte, wie wichtig dieses Instrument gerade für kommunale Wohnungsunternehmen in kleineren Städten ist, um Wohnungen altersgerecht umzubauen und selbstbestimmtes Wohnen im Quartier zu ermöglichen. Die Abgeordneten nahmen die Weiterentwicklung dieses Programms als konkrete Hausaufgabe mit nach Erfurt.
Auch das Projekt Burgresidenz verbindet modernen Wohnraum mit einem zukunftsorientierten Konzept. Deutlich wurde im Gespräch, wie stark digitale Planungs- und Visualisierungstechnologien dazu beitragen, Bauprojekte effizienter, transparenter und qualitativ hochwertiger umzusetzen, ohne Abstriche beim Wohnkomfort.
Autor: redDie SWG Mühlhausen zeigt eindrucksvoll, dass kommunale Wohnungsunternehmen starke Partner für soziales und zukunftsfähiges Wohnen sind. Nachhaltige Investitionen, digitale Planung und verantwortungsvolle Stadtentwicklung gehören zusammen. Genau diesen Weg müssen wir in Thüringen weiter stärken, erklärt Anja Müller (Sprecherin für Wohnen).
Besonders beeindruckt zeigten sich die Abgeordneten vom nachhaltigen Rückbauprojekt Birkenpark. Statt leerstehenden Wohnraum einfach sich selbst zu überlassen, setzt die SWG auf einen ökologisch verantwortungsvollen Stadtumbau. Materialien werden systematisch getrennt, wiederverwertet und in den Stoffkreislauf zurückgeführt. Gleichzeitig entsteht durch Entsiegelung und Neugestaltung mehr Grünfläche, was das Mikroklima verbessert und die Lebensqualität im Quartier erhöht. Das Projekt steht beispielhaft für eine Stadtentwicklung, die Ressourcen schont, Flächen neu denkt und langfristig auf Nachhaltigkeit statt kurzfristiger Lösungen setzt.
Im Gespräch machte die SWG deutlich, dass gute Planung, Qualität und moderne Bauweise der richtige Weg sind, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Für die Abgeordneten ist das eine Bestätigung: Mit ihrem Gesetzentwurf für soziales Wohnen im Thüringer Landtag liegt die Linksfraktion richtig. Wohnraum entsteht nicht durch das Absenken von Standards, sondern durch intelligente Nutzung, Sanierung und Umnutzung bestehender Gebäude.
Kritisch sehen Müller und Bilay die aktuellen Überlegungen der Landesregierung, beim Wohnstandard zu sparen. Dünnere Wände und geringere energetische Qualität würden langfristig höhere Kosten bei Strom und Heizung verursachen – ausgerechnet für Familien und Rentnerinnen und Rentner. Die SWG Mühlhausen zeigt dagegen, dass Effizienz, Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung zusammen gedacht werden können.
Während des Besuchs wurde zudem das Barrierereduzierungsprogramm des Landes thematisiert. Die SWG schilderte, wie wichtig dieses Instrument gerade für kommunale Wohnungsunternehmen in kleineren Städten ist, um Wohnungen altersgerecht umzubauen und selbstbestimmtes Wohnen im Quartier zu ermöglichen. Die Abgeordneten nahmen die Weiterentwicklung dieses Programms als konkrete Hausaufgabe mit nach Erfurt.
Auch das Projekt Burgresidenz verbindet modernen Wohnraum mit einem zukunftsorientierten Konzept. Deutlich wurde im Gespräch, wie stark digitale Planungs- und Visualisierungstechnologien dazu beitragen, Bauprojekte effizienter, transparenter und qualitativ hochwertiger umzusetzen, ohne Abstriche beim Wohnkomfort.