Fr, 13:35 Uhr
17.10.2025
Wenn Müll einfach liegen bleibt
"Rücksichtslosigkeit kennt keine Grenzen"
Erschreckende Aufnahmen aus der Kurstadt bringen nicht nur deren Bürgermeister auf die berühmte Palme. Haufenweise Müll, verdreckte Ecken, alte Säcke, Verpackungen und Sperrmüllstücke wurden mitten in Bad Langensalza fotografiert …
Offensichtlich gibt es Menschen, die glauben, sie könnten ihren Dreck einfach irgendwo abladen und sich dann aus dem Staub machen. Ohne nachzudenken, ohne Scham, ohne Rücksicht auf andere. Solches Verhalten ist nicht nur unverschämt, es ist asozial und ein Schlag ins Gesicht für all jene Bürgerinnen und Bürger, die sich bemühen, ihr Umfeld sauber und lebenswert zu halten.
Bürgermeister Matthias Reinz
Wer so handelt ist respektlos und Gemeinschaftssinn oder Verantwortung scheinen für solchen Menschen Fremdworte zu sein. Die Stadtverwaltung Bad Langensalza ist nicht dafür zuständig, den Dreck auf privaten Grund und Boden oder auf Flächen zu beräumen, die sich nicht im städtischen Zuständigkeitsbereich befinden. Das stellte der Bürgermeister klar und appelliert an seine Mitbürger: Ein sauberes Umfeld beginnt nicht bei der Stadtverwaltung es beginnt bei uns allen. Wer ein Minimum an Anstand besitzt, entsorgt seinen Müll ordnungsgemäß. Alles andere ist schlicht und einfach eine Schande. Kinderspielplätze voller Kot, Müllberge in der Stadt und in der Natur, Hunde die auf den Gräbern unserer Liebsten ihr Geschäft verrichten.
Und Reinz fragt sich, wie die Verursacher morgens an solch einem Anblick vorbeigehen können, ohne sich zu schämen? Solche rücksichtslosen Mitmenschen machen seines Erachtens das Engagement der vielen Langensalzaer zunichte, die mit Herzblut für ihre Stadt arbeiten und sie sauber halten wollen.
Ob es jedoch reicht, an das Ehrgefühl der Dreckspatzen zu appellieren, scheint sehr fraglich. Vermüllung, Zerstörung von öffentlichem Eigentum und Hundekot auf den Straßen bis hin zum Friedhof sind keine Kavaliersdelikte. Fehlendes Personal im Ordnungsamt und auf der örtlichen Polizeiwache verhindern eine stärkere Präsenz der Staatsmacht, wären aber dringend geboten.
Hier muss sich endlich auch der Stadtrat mit all seinen Fraktionen aktiv Gedanken machen, wie den Missständen in Zukunft zu begegnen ist. Zumal wenn sie so einfach zu lokalisieren sind wie in der Gutenbergstraße.
Ein persönliches Engagement, wie es heute früh von Franco Hyseni gezeigt wurde, der mit seinen Männern den Dreck auf eigene Kosten entsorgt hat, ist sehr löblich, kann aber nicht zum Alltag werden. Ich liebe diese Stadt, sagte der Gastronom und dass es ihm wehtue, diesen Müll herumliegen zu sehen. Wenn alle so dächten, gäbe es die Probleme nicht. Doch das bleibt ein frommer Wunsch.
Olaf Schulze
Autor: oschOffensichtlich gibt es Menschen, die glauben, sie könnten ihren Dreck einfach irgendwo abladen und sich dann aus dem Staub machen. Ohne nachzudenken, ohne Scham, ohne Rücksicht auf andere. Solches Verhalten ist nicht nur unverschämt, es ist asozial und ein Schlag ins Gesicht für all jene Bürgerinnen und Bürger, die sich bemühen, ihr Umfeld sauber und lebenswert zu halten.
Bürgermeister Matthias Reinz
Wer so handelt ist respektlos und Gemeinschaftssinn oder Verantwortung scheinen für solchen Menschen Fremdworte zu sein. Die Stadtverwaltung Bad Langensalza ist nicht dafür zuständig, den Dreck auf privaten Grund und Boden oder auf Flächen zu beräumen, die sich nicht im städtischen Zuständigkeitsbereich befinden. Das stellte der Bürgermeister klar und appelliert an seine Mitbürger: Ein sauberes Umfeld beginnt nicht bei der Stadtverwaltung es beginnt bei uns allen. Wer ein Minimum an Anstand besitzt, entsorgt seinen Müll ordnungsgemäß. Alles andere ist schlicht und einfach eine Schande. Kinderspielplätze voller Kot, Müllberge in der Stadt und in der Natur, Hunde die auf den Gräbern unserer Liebsten ihr Geschäft verrichten.
Und Reinz fragt sich, wie die Verursacher morgens an solch einem Anblick vorbeigehen können, ohne sich zu schämen? Solche rücksichtslosen Mitmenschen machen seines Erachtens das Engagement der vielen Langensalzaer zunichte, die mit Herzblut für ihre Stadt arbeiten und sie sauber halten wollen.
Ob es jedoch reicht, an das Ehrgefühl der Dreckspatzen zu appellieren, scheint sehr fraglich. Vermüllung, Zerstörung von öffentlichem Eigentum und Hundekot auf den Straßen bis hin zum Friedhof sind keine Kavaliersdelikte. Fehlendes Personal im Ordnungsamt und auf der örtlichen Polizeiwache verhindern eine stärkere Präsenz der Staatsmacht, wären aber dringend geboten.
Hier muss sich endlich auch der Stadtrat mit all seinen Fraktionen aktiv Gedanken machen, wie den Missständen in Zukunft zu begegnen ist. Zumal wenn sie so einfach zu lokalisieren sind wie in der Gutenbergstraße.
Ein persönliches Engagement, wie es heute früh von Franco Hyseni gezeigt wurde, der mit seinen Männern den Dreck auf eigene Kosten entsorgt hat, ist sehr löblich, kann aber nicht zum Alltag werden. Ich liebe diese Stadt, sagte der Gastronom und dass es ihm wehtue, diesen Müll herumliegen zu sehen. Wenn alle so dächten, gäbe es die Probleme nicht. Doch das bleibt ein frommer Wunsch.
Olaf Schulze






