Mo, 09:35 Uhr
19.05.2025
Kleinkunst-Premiere im EG-Café der Tee-Truhe
Gelungener Auftakt mit furiosem Künstler
Eine gelungene Premiere feierte am Vorabend des Grünen Innenstadtfestes das neue Café im EG der Bad Langensalzaer Tee-Truhe. Zu Gast war der Schweizer Schauspieler und Autor Burkhard Jahn mit einem heiter-literarischen Programm …
Der Schweizer Autor und Schauspieler Burkhard Jahn besuchte erstmals die Kurstadt und war sehr angetan (Foto: Eva Maria Wiegand)
Im gut gefüllten Raum der ehemaligen Poststelle hinter den Ladenräumen der Tee-Truhe erwartete ein gespanntes und interessiertes Publikum den Mimen, der in seiner internationalen Karriere seit über vierzig Jahren auf der Bühne steht und vor allem durch seine Lyrik-Bände als Dichter bekannt ist. Vis a vis der eingerüsteten Marktkirche wollte er am Samstagabend in einem heimeligen Ambiente jedoch eher prosaische Passagen aus einem neuen Roman vortragen, die in seiner künstlerischen Interpretation lyrisch, ausdrucksstark und fesselnd gerieten, so dass im Auditorium die berühmte Mucksmäuschenstille herrschte.
Zu Beginn der Lesung unter dem Titel Lyrik bringt nix! bewies Jahn mit seiner humorvollen Erzählung von der Entgegennahme eines Lyrik-Preises in der Schweizer Metropole Bern, dass dieses Geschäft nichts einbringt und unerwartet hohe Kosten verursachen kann. Mit einigen ausgewählten Texten wurde des verstorbenen Nordhäuser Dichters Uwe Haubenreißer gedacht, ehe Burkhard Jahn unterstützt vom Verfasser dieses Artikels eine Präsentation aus dem neuen Roman der Gebrüder Schmitt Vom Wind überdreht in Szene setzte.
Gelöste Stimmung nach der Lesung und viele angeforderte Autogramme wurden geschrieben (Foto: Eva Maria Wiegand)
Am Ende des Abends gab es viel Applaus für den Literaten und Sprachkünstler Burkhard Jahn, aber auch für die Inhaberin der Tee-Truhe, Stephanie Schwich, die den Abend in ihrem neuen Café initiiert und liebevoll vorbereitet hatte. Eine Fortsetzung mit Veranstaltungen in einem ähnlichen Format sind nun durchaus denkbar. Der dafür bestens geeignete Raum sorgt für eine gemütliche Wohnzimmeratmosphäre, in der sich Vortragende und Zuhörer hautnah begegnen und austauschen können.
Olaf Schulze
Autor: osch
Der Schweizer Autor und Schauspieler Burkhard Jahn besuchte erstmals die Kurstadt und war sehr angetan (Foto: Eva Maria Wiegand)
Im gut gefüllten Raum der ehemaligen Poststelle hinter den Ladenräumen der Tee-Truhe erwartete ein gespanntes und interessiertes Publikum den Mimen, der in seiner internationalen Karriere seit über vierzig Jahren auf der Bühne steht und vor allem durch seine Lyrik-Bände als Dichter bekannt ist. Vis a vis der eingerüsteten Marktkirche wollte er am Samstagabend in einem heimeligen Ambiente jedoch eher prosaische Passagen aus einem neuen Roman vortragen, die in seiner künstlerischen Interpretation lyrisch, ausdrucksstark und fesselnd gerieten, so dass im Auditorium die berühmte Mucksmäuschenstille herrschte.
Zu Beginn der Lesung unter dem Titel Lyrik bringt nix! bewies Jahn mit seiner humorvollen Erzählung von der Entgegennahme eines Lyrik-Preises in der Schweizer Metropole Bern, dass dieses Geschäft nichts einbringt und unerwartet hohe Kosten verursachen kann. Mit einigen ausgewählten Texten wurde des verstorbenen Nordhäuser Dichters Uwe Haubenreißer gedacht, ehe Burkhard Jahn unterstützt vom Verfasser dieses Artikels eine Präsentation aus dem neuen Roman der Gebrüder Schmitt Vom Wind überdreht in Szene setzte.
Gelöste Stimmung nach der Lesung und viele angeforderte Autogramme wurden geschrieben (Foto: Eva Maria Wiegand)
Am Ende des Abends gab es viel Applaus für den Literaten und Sprachkünstler Burkhard Jahn, aber auch für die Inhaberin der Tee-Truhe, Stephanie Schwich, die den Abend in ihrem neuen Café initiiert und liebevoll vorbereitet hatte. Eine Fortsetzung mit Veranstaltungen in einem ähnlichen Format sind nun durchaus denkbar. Der dafür bestens geeignete Raum sorgt für eine gemütliche Wohnzimmeratmosphäre, in der sich Vortragende und Zuhörer hautnah begegnen und austauschen können.
Olaf Schulze
