Do, 16:33 Uhr
20.08.2020
Gesundheitsförderung ist auch ein Arbeitgeberthema
Rückenbeschwerden Krankheitsursache Nummer eins
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus dem Unstrut-Hainich-Kreis sind vergangenes Jahr im Schnitt 23,8 Tage krankgeschrieben gewesen. Damit liegt der Landkreis deutlich über dem Thüringer Durchschnitt von 21,9 Tagen...
Gegenüber dem Vorjahr (24,2 Tage) ist im Unstrut-Hainich-Kreis ein leichter Rückgang der krankheitsbedingten Fehltage zu verzeichnen. Insbesondere Rückenprobleme, seelische Leiden und Atemwegserkrankungen sind die Hauptursachen für Krankschreibungen, wie aktuelle Auswertungen im BARMER Gesundheitsreport ergeben haben.
Demnach ist im Unstrut-Hainich-Kreis insbesondere die Zahl der Fehltage aufgrund von Rückenbeschwerden angestiegen, von 4,5 im Jahr 2018 auf 5,2 Tage im vorigen Jahr. Bei den Atemwegserkrankungen ist die durchschnittliche Anzahl der Krankheitstage von 3,6 auf 3,1 Tage gesunken. Mit psychisch bedingten Leiden waren Beschäftigte aus den Unstrut-Hainich-Kreis im vergangenen Jahr im Schnitt 4,7 Tage krankgeschrieben.
Angesichts dieser, bereits seit Jahren, konstant hohen Zahlen, sagt Martin Meyer, Regionalgeschäftsführer der BARMER im Unstrut-Hainich-Kreis: Das Thema Mitarbeitergesundheit hat bei vielen Unternehmen im Landkreis nicht den Stellenwert, den es verdient. Einst gab es in beinahe jedem Betrieb eigene Sportgruppen. Klar ist doch, dass gesunde und leistungsfähige Mitarbeiter die Basis für wirtschaftlichen Erfolg sind. Deshalb sei es besonders wichtig, die betriebliche Gesundheitsförderung und das Gesundheitsmanagement stärker in den Fokus zu rücken. Da mehr als 90 Prozent der Unternehmen im Landkreis Kleinst-, kleine- und mittelständische Betriebe sind, gibt es mittlerweile ganz verschiedene, individuelle Unterstützungsmöglichkeiten. Die Unternehmen müssten sie bloß nutzen, so Martin Meyer.
Bundesweiter Durchschnitt deutlich niedriger
Im gesamtdeutschen Durchschnitt sind Arbeitnehmer voriges Jahr durchschnittlich 18,2 Tage krank gewesen. Beim Vergleich aller deutschen Landkreise rangiert der Unstrut-Hainich-Kreis mit seinen durchschnittlich 23,8 Tagen sogar auf Platz 6 von über 400. Den ersten Platz inne und damit die meisten Krankheitstage hat der Kreis Parchim in Mecklenburg-Vorpommern. Dort waren die Menschen im vergangenen Jahr im Schnitt 24,7 Tage krankgeschrieben. Die wenigsten Fehltage, nämlich 12,8, wurden im baden-württembergischen Stuttgart verzeichnet.
Unternehmen, die sich für betriebliche Gesundheitsmaßnahmen interessieren, können sich unverbindlich informieren bei Martin Meyer, Regionalgeschäftsführer der BARMER im Unstrut-Hainich-Kreis: martin.meyer@barmer.de
Autor: redGegenüber dem Vorjahr (24,2 Tage) ist im Unstrut-Hainich-Kreis ein leichter Rückgang der krankheitsbedingten Fehltage zu verzeichnen. Insbesondere Rückenprobleme, seelische Leiden und Atemwegserkrankungen sind die Hauptursachen für Krankschreibungen, wie aktuelle Auswertungen im BARMER Gesundheitsreport ergeben haben.
Demnach ist im Unstrut-Hainich-Kreis insbesondere die Zahl der Fehltage aufgrund von Rückenbeschwerden angestiegen, von 4,5 im Jahr 2018 auf 5,2 Tage im vorigen Jahr. Bei den Atemwegserkrankungen ist die durchschnittliche Anzahl der Krankheitstage von 3,6 auf 3,1 Tage gesunken. Mit psychisch bedingten Leiden waren Beschäftigte aus den Unstrut-Hainich-Kreis im vergangenen Jahr im Schnitt 4,7 Tage krankgeschrieben.
Angesichts dieser, bereits seit Jahren, konstant hohen Zahlen, sagt Martin Meyer, Regionalgeschäftsführer der BARMER im Unstrut-Hainich-Kreis: Das Thema Mitarbeitergesundheit hat bei vielen Unternehmen im Landkreis nicht den Stellenwert, den es verdient. Einst gab es in beinahe jedem Betrieb eigene Sportgruppen. Klar ist doch, dass gesunde und leistungsfähige Mitarbeiter die Basis für wirtschaftlichen Erfolg sind. Deshalb sei es besonders wichtig, die betriebliche Gesundheitsförderung und das Gesundheitsmanagement stärker in den Fokus zu rücken. Da mehr als 90 Prozent der Unternehmen im Landkreis Kleinst-, kleine- und mittelständische Betriebe sind, gibt es mittlerweile ganz verschiedene, individuelle Unterstützungsmöglichkeiten. Die Unternehmen müssten sie bloß nutzen, so Martin Meyer.
Bundesweiter Durchschnitt deutlich niedriger
Im gesamtdeutschen Durchschnitt sind Arbeitnehmer voriges Jahr durchschnittlich 18,2 Tage krank gewesen. Beim Vergleich aller deutschen Landkreise rangiert der Unstrut-Hainich-Kreis mit seinen durchschnittlich 23,8 Tagen sogar auf Platz 6 von über 400. Den ersten Platz inne und damit die meisten Krankheitstage hat der Kreis Parchim in Mecklenburg-Vorpommern. Dort waren die Menschen im vergangenen Jahr im Schnitt 24,7 Tage krankgeschrieben. Die wenigsten Fehltage, nämlich 12,8, wurden im baden-württembergischen Stuttgart verzeichnet.
Unternehmen, die sich für betriebliche Gesundheitsmaßnahmen interessieren, können sich unverbindlich informieren bei Martin Meyer, Regionalgeschäftsführer der BARMER im Unstrut-Hainich-Kreis: martin.meyer@barmer.de