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Mi, 08:10 Uhr
19.02.2020
Mühlhausen

8. Internationale Reichsstadttagung

Zum achten Mal kommen Historiker aus Wissenschaft und Archivwesen aus Deutschland und dem europäischen Ausland vom 24. bis zum 26. Februar 2020 in Mühlhausen zu einer wissenschaftlichen Tagung zur Geschichte der Reichsstädte zusammen...

Seit 2013 ist die ehemalige Reichsstadt in Thüringen jährlich von Rosenmontag bis Aschermittwoch Gastgeberin der renommierten Veranstaltungsreihe. Veranstalter ist der Mühlhäuser Arbeitskreis für Reichsstadtgeschichte, unterstützt durch die Friedrich-Christian-Lesser-Stiftung, die Stadt Mühlhausen sowie den Mühlhäuser Geschichts- und Denkmalpflegeverein.

Die Tagung gilt längst als das zentrale Forum einer vergleichenden Reichsstadtgeschichtsforschung. Mit 130 angemeldeten Teilnehmern, darunter auch eine ganze Reihe aus der Region, ist die Tagung ausgebucht. Die diesjährige Veranstaltung steht unter dem Titel „Reichsstadt und Gewalt“.

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Betrachtet werden an Beispielen aus ganz Deutschland und der Schweiz vom Mittelalter bis ins ausgehende 18. Jahrhundert Gewalt über Menschen (Rechtsgewalt) sowie physische Gewalt gegen andere Menschen oder Gruppen in den Reichsstädten als urbane Zentren und gleichzeitig als vom Umland geschiedene eigenständige Verfassungs- und Rechtsräume. Thematisiert wird insbesondere das Kräftespiel zwischen dem Rat als Rechtsgewalt einerseits und Akteuren im Stadtraum andererseits, die physische Gewalt ausübten oder von ihr betroffen waren.

Reichsstadttagung 2019; öffentliche Abendveranstaltung Rathaushalle Mühlhausen (Foto: Tino Sieland, Stadtverwaltung Mühlhausen) Reichsstadttagung 2019; öffentliche Abendveranstaltung Rathaushalle Mühlhausen (Foto: Tino Sieland, Stadtverwaltung Mühlhausen)

Reichsstadttagung 2019; öffentliche Abendveranstaltung Rathaushalle Mühlhausen. Foto: Tino Sieland, Stadtverwaltung Mühlhausen

Ein Höhepunkt des dreitägigen Programms ist die öffentliche Abendveranstaltung am Montag, 24. Februar 2020, in der historischen Rathaushalle. Beginn ist um 19:00 Uhr. Nach der Eröffnung durch Oberbürgermeister Dr. Johannes Bruns widmet sich Gerd Schwerhoff, Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit an der TU Dresden, in seinem Vortrag dem Thema „Ausprägungen physischer Gewalt in der alten Reichsstadt“. Der Eintritt ist frei; eine Anmeldung für den Abendvortrag ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen und das vollständige Tagungsprogramm sind zu finden unter www.reichsstaedte.de.
Autor: red

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