Mo, 16:59 Uhr
04.05.2015
BIOTechnikum zu Gast in Schlotheim
Die BMBF-Initiative BIOTechnikum lädt bei ihrem Tourstopp am Seiler-Gymnasium am 11. und 12. Mai 2015 Schülerinnen und Schüler zum Experimentieren und Entdecken in die Welt der Biotechnologie ein. Während der Offenen Tür bietet sich auch allen anderen Interessierten die Gelegenheit, den doppelstöckigen Wissenschaftstruck zu erkunden und mit den begleitenden Wissenschaftlern ins Gespräch zu kommen.
Einblicke in ein chancenreiches Berufsfeld: Bei den Praktika der BMBF-Initiative BIOTechnikum können sich die Teilnehmer unter Anleitung erfahrener Wissenschaftler selbst als Forscher betätigen und so ein Stück biotechnologischen Forschungsalltag kennenlernen. (Foto: Foto: BMBF)
Ob Medikamente, Impfungen, Waschmittel oder Käse: Produkte der Biotechnologie begegnen uns fast überall im Alltag. Ganz selbstverständlich nutzen wir sie – meist ohne zu ahnen, dass oft jahrelange wissenschaftliche Arbeit und nicht selten auch bahnbrechende Entdeckungen dahinterstecken. In welchen Branchen die Biotechnologie eine wichtige Rolle spielt und in welchen Anwendungen sie zum Einsatz kommt, erfahren alle interessierten Forschernaturen am Montag und Dienstag, 11. und 12. Mai 2015, in Schlotheim.
Denn dann steht das rollende Labor der Initiative BIOTechnikum: Erlebnis Forschung – Gesundheit, Ernährung, Umwelt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) auf dem Parkplatz neben der Turnhalle des Seiler-Gymnasiums (Pf.-Bonhoeffer-Straße) allen Neu- und Wissbegierigen offen. Im Inneren des auffälligen Ausstellungsfahrzeugs erfahren Besucherinnen und Besucher auf anschauliche Weise, wie groß die Bedeutung der Lebenswissenschaften schon heute ist, welche Möglichkeiten sich in Zukunft noch ergeben könnten und wo sich insbesondere für Jugendliche interessante Karrierewege auftun.
Im interaktiv gestalteten Ausstellungs- und Laborraum wird die Biotechnologie auf zwei Ebenen im wahrsten Sinne des Wortes (be-)greifbar gemacht. So haben angemeldete Schülerinnen und Schüler etwa bei biotechnologischen Praktika die Gelegenheit sich als Nachwuchsforscher zu beweisen. Den Altersgruppen entsprechend lüften die Jüngsten das Geheimnis des Käsemachens mit Hilfe von Milch und Enzymen, während die Protein-Pioniere sich schon der enzymatischen Aktivität von Feinwaschmitteln widmen.
Im CSI BIOTechnikum lernen die höheren Jahrgangsstufen, wie sie einen genetischen Fingerabdruck erstellen können und wie diese Technik dabei hilft, Kriminalfälle zu lösen oder Verwandtschaftsverhältnisse zu klären.
Aber nicht nur Schulklassen, auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, das BIOTechnikum und die spannende Welt der Lebenswissenschaften zu erkunden. Während der Offenen Tür am Montag von 16.00 bis 18.00 Uhr können sich alle Neu- und Wissbegierigen im BIOTechnikum umfassend informieren und mit den Wissenschaftlern Dr. Aline Anton und Dr. Tim Fechtner ins Gespräch kommen. Dabei beantworten die beiden Diplom-Biologen auch individuelle Fragen rund um die vielfältigen Forschungs- und Anwendungsgebiete. Der Eintritt ist frei.
Die mobile Erlebniswelt BIOTechnikum eröffnet erstaunliche Einblicke in die Biotechnologie und damit auf Bestandteile und Vorgänge des Lebens, die aufgrund ihres winzigen Maßstabs meist im Verborgenen ablaufen. Doch wie kann die Forschung dazu beitragen, medizinische Therapien in Zukunft wirksamer und zugleich nebenwirkungsärmer zu machen? Wie können Lebensmittel unsere Gesundheit positiv beeinflussen? Und welche Perspektiven stecken in der wirtschaftlichen Nutzung biologischer Rohstoffe? Antworten auf diese und viele andere Fragen erhalten Besucherinnen und Besucher im Erdgeschoss des BIOTechnikums anhand von Themendisplays, interaktiven Exponaten und Multimedia-Terminals.
Die Ausstellung befasst sich dabei mit ganz unterschiedlichen Fragen, die alle von großer Bedeutung für unsere Zukunft sind – so etwa die Entwicklung der individualisierten und regenerativen Medizin, die Erforschung von Volkskrankheiten, Innovationen im Bereich der Medizintechnik sowie die Schaffung weltweiter Nahrungssicherheit durch nachhaltige Agrarproduktion.
Mit dem Multimedia-Lernspiel Bodymover geht es auf eine spannende Reise durch menschliche und pflanzliche Organismen, bei der Besucher sich mittels Gestensteuerung durch Körperzellen bewegen und deren Bestandteile kennenlernen können. Wer sein Wissen auf den Prüfstand stellen will, dem bietet sich bei einem abschließenden Quiz eine gute Gelegenheit dazu.
Das Obergeschoss der mobilen Erlebniswelt bietet Raum für Dialog und Diskussion. Im Biotech-Kino geben Filme einen Überblick zu den verschiedenen Forschungs- und Anwendungsgebiete der Biotechnologie und vermitteln damit einen bleibenden Eindruck.
Autor: red
Einblicke in ein chancenreiches Berufsfeld: Bei den Praktika der BMBF-Initiative BIOTechnikum können sich die Teilnehmer unter Anleitung erfahrener Wissenschaftler selbst als Forscher betätigen und so ein Stück biotechnologischen Forschungsalltag kennenlernen. (Foto: Foto: BMBF)
Denn dann steht das rollende Labor der Initiative BIOTechnikum: Erlebnis Forschung – Gesundheit, Ernährung, Umwelt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) auf dem Parkplatz neben der Turnhalle des Seiler-Gymnasiums (Pf.-Bonhoeffer-Straße) allen Neu- und Wissbegierigen offen. Im Inneren des auffälligen Ausstellungsfahrzeugs erfahren Besucherinnen und Besucher auf anschauliche Weise, wie groß die Bedeutung der Lebenswissenschaften schon heute ist, welche Möglichkeiten sich in Zukunft noch ergeben könnten und wo sich insbesondere für Jugendliche interessante Karrierewege auftun.
Im interaktiv gestalteten Ausstellungs- und Laborraum wird die Biotechnologie auf zwei Ebenen im wahrsten Sinne des Wortes (be-)greifbar gemacht. So haben angemeldete Schülerinnen und Schüler etwa bei biotechnologischen Praktika die Gelegenheit sich als Nachwuchsforscher zu beweisen. Den Altersgruppen entsprechend lüften die Jüngsten das Geheimnis des Käsemachens mit Hilfe von Milch und Enzymen, während die Protein-Pioniere sich schon der enzymatischen Aktivität von Feinwaschmitteln widmen.
Im CSI BIOTechnikum lernen die höheren Jahrgangsstufen, wie sie einen genetischen Fingerabdruck erstellen können und wie diese Technik dabei hilft, Kriminalfälle zu lösen oder Verwandtschaftsverhältnisse zu klären.
Aber nicht nur Schulklassen, auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, das BIOTechnikum und die spannende Welt der Lebenswissenschaften zu erkunden. Während der Offenen Tür am Montag von 16.00 bis 18.00 Uhr können sich alle Neu- und Wissbegierigen im BIOTechnikum umfassend informieren und mit den Wissenschaftlern Dr. Aline Anton und Dr. Tim Fechtner ins Gespräch kommen. Dabei beantworten die beiden Diplom-Biologen auch individuelle Fragen rund um die vielfältigen Forschungs- und Anwendungsgebiete. Der Eintritt ist frei.
Die mobile Erlebniswelt BIOTechnikum eröffnet erstaunliche Einblicke in die Biotechnologie und damit auf Bestandteile und Vorgänge des Lebens, die aufgrund ihres winzigen Maßstabs meist im Verborgenen ablaufen. Doch wie kann die Forschung dazu beitragen, medizinische Therapien in Zukunft wirksamer und zugleich nebenwirkungsärmer zu machen? Wie können Lebensmittel unsere Gesundheit positiv beeinflussen? Und welche Perspektiven stecken in der wirtschaftlichen Nutzung biologischer Rohstoffe? Antworten auf diese und viele andere Fragen erhalten Besucherinnen und Besucher im Erdgeschoss des BIOTechnikums anhand von Themendisplays, interaktiven Exponaten und Multimedia-Terminals.
Die Ausstellung befasst sich dabei mit ganz unterschiedlichen Fragen, die alle von großer Bedeutung für unsere Zukunft sind – so etwa die Entwicklung der individualisierten und regenerativen Medizin, die Erforschung von Volkskrankheiten, Innovationen im Bereich der Medizintechnik sowie die Schaffung weltweiter Nahrungssicherheit durch nachhaltige Agrarproduktion.
Mit dem Multimedia-Lernspiel Bodymover geht es auf eine spannende Reise durch menschliche und pflanzliche Organismen, bei der Besucher sich mittels Gestensteuerung durch Körperzellen bewegen und deren Bestandteile kennenlernen können. Wer sein Wissen auf den Prüfstand stellen will, dem bietet sich bei einem abschließenden Quiz eine gute Gelegenheit dazu.
Das Obergeschoss der mobilen Erlebniswelt bietet Raum für Dialog und Diskussion. Im Biotech-Kino geben Filme einen Überblick zu den verschiedenen Forschungs- und Anwendungsgebiete der Biotechnologie und vermitteln damit einen bleibenden Eindruck.