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So, 09:32 Uhr
04.02.2018
Schweden führt Handyverbot am Steuer ein

Hände weg vom Handy

Ab 1. Februar gilt in Schweden ein Handyverbot am Steuer. Damit verbietet nun auch das letzte europäische Land das Benutzen eines Mobiltelefons während der Autofahrt. Wer jetzt als Fahrzeugführer telefoniert oder Nachrichten schreibt, dem droht eine Geldbuße von 160 Euro. Wie teuer das Telefonieren im Auto in weiteren 29 europäischen Staaten ist, hat der ADAC in einer aktuellen Übersicht zusammengestellt...

Mit einer relativ geringen Strafe müssen Autofahrer in Lettland (15 Euro), Bulgarien (25 Euro) und Island (40 Euro) rechnen. In beliebten Urlaubsländern wie Kroatien kostet eine Zuwiderhandlung 70 Euro, in Italien 160 Euro. In Deutschland werden mindestens 100 Euro fällig.

Am teuersten wird es in Großbritannien und Estland: Auf der Insel drohen unter Umständen Geldbußen von bis zu 1.100 Euro. In Estland kostet ein Verstoß mindestens 400 Euro, in den Niederlanden 230 und in Spanien 200 Euro. In Portugal droht eine Geldbuße ab 120 Euro in seltenen Fällen nicht nur für den Fahrzeuglenker: Unter Umständen kann auch der Beifahrer belangt werden, wenn er sein Smartphone nutzt. Wichtig: Die Benutzung eines Handys ist in Frankreich auch an Tankstellen untersagt.

Immer mehr Länder sprechen auch für Radfahrer ein direktes oder indirektes Handyverbot aus. Dies gilt bereits in Frankreich, Großbritannien, Österreich, Schweiz, Spanien und Ungarn. Dabei ist unterschiedlich geregelt, ob die Nutzung des Smartphones generell untersagt ist oder ob man wie beispielsweise in Ungarn das Mobiltelefon mit einem Bluetooth-Headset benutzen darf. In Spanien sind alle Arten von Kopf- und Ohrhörer verboten.

Ablenkung spielt laut ADAC als Unfallursache eine ähnlich große Rolle wie Alkohol am Steuer. Schätzungen gehen davon aus, dass bei jedem zehnten Verkehrsunfall mit Personenschaden Unachtsamkeit der entscheidende Auslöser ist. Vor allem Smartphones und Navigationsgeräte lenken Autofahrer vom Verkehrsgeschehen ab.
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Kommentare

04.02.2018, 10.06 Uhr
Friedrich I. | Richtig,
und dann muß es ausreichend amtliche Personen geben, die das sehen und entsprechende Bescheide ausfüllen dürfen.
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